Über das Marionettentheater
Autor: Heinrich von Kleist
Erscheinungsjahr: postum 1878 veröffentlicht
Sprecher/in: Elmar Nettekoven
ca. 24 Min., ungekürzt HK 34
€ 1,95 >Download<
"Und der Vorteil, den diese Puppe vor lebendigen Tänzern voraushaben würde?
Der Vorteil? Zuvörderst ein negativer, mein vortrefflicher Freund, nämlich dieser, daß sie sich niemals zierte. – Denn Ziererei erscheint, wie Sie wissen, wenn sich die Seele (vis motrix1) in irgendeinem andern Punkte befindet, als in dem Schwerpunkt der Bewegung."
1die bewegende Kraft
Mit "Über das Marionettentheater" veröffentlichen wir den zweiten bekannteren Aufsatz aus den ästhetischen und philosophischen Schriften Kleists. Ebenso unterhaltsam wie tiefsinnig gibt Kleist den Dialog des Ich-Erzählers mit einem bekannten Tänzer seiner Zeit wieder, dessen Bewunderung für das Marionettentheater ihn zunächst sehr verwundert.
Die folgenden Betrachtungen über Natürlichkeit und Künstlichkeit, Geziertheit und Unschuld in der Kunst bleiben auch heute lesens- und hörenswert. Auch wenn wir heute vielleicht von Echtheit und Unechtheit sprechen würden, Kleists Überlegungen verführen auch heute noch zum mit- und nachdenken.
Die schöne Lesung stammt von Elmar Nettekoven, der im HörGut! Verlag schon mehrere Kleisterzählungen aufgenommen hat.
- Das Hörbuch enthält den ungekürzten Text mit Worterklärungen als computerlesbare PDF-Datei (HörGut!-Features ).
- ISBN 978-3-938230-33-6 HK 66
- € 0,99 >ePub eBook< >Kindle eBook<
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Mehr von Heinrich von Kleist im HörGut! Verlag:
Die Marquise von O.
Autor: Heinrich von Kleist
Erscheinungsjahr: erschienenFebruar 1808 in der Literaturzeitschrift Phöbus
Sprecher/in: Elmar Nettekoven
ca. 105 Min., ungekürzt
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In M..., einer bedeutenden Stadt im oberen Italien, ließ die verwitwete Marquise von O..., eine Dame von vortrefflichem Ruf, und Mutter von mehreren wohlerzogenen Kindern, durch die Zeitungen bekanntmachen: daß sie, ohne ihr Wissen, in andre Umstände gekommen sei, daß der Vater zu dem Kinde, das sie gebären würde, sich melden solle; und daß sie, aus Familienrücksichten, entschlossen wäre, ihn zu heiraten.
Ganz distanziert und sachlich beginnt Kleist seine Novelle von der unwissentlich geschwängerten Marquise von O. mit einer verblüffenden Pointe. Vor dem Hintergrund der zweiten Koalitionskriege in enthüllt er dann in einer langen Rückblende die Vorgeschichte.Kleist erzählt darüber, wie der Krieg die Menschen verändert und über die Ungeheuerlichkeit, die eine unehelich, wenn auch ungewollte, Schwangerschaft in dieser Zeit bedeutet. Bis heute zählte diese Novelle zu den beliebesten Kleists und wird immer noch sehr häufig im Schulunterricht behandelt. Bekannt geworden sind auch die gleichnamigen Verfilmungen von Eric Rohmer (1975) und Hans-Jürgen Syberberg (1989).
- Das Hörbuch enthält den ungekürzten Text mit Worterklärungen als computerlesbare PDF-Datei (HörGut!-Features ).
- ISBN 978-3-938230-31-2 HK 28
- € 1,99 >Kindle eBook<
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Weitere Informationen finden Sie unter:
- "Die Marquise von O." bei wikipedia
- Inhaltsangabe
- Unterrichtseinheit für einen Deutsch-Leistungskurs von Sandra Kemmerer
- „Die Marquise von O.“ auf dem Hamburger Bildungsserver
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Die Verlobung in St. Domingo
Autor: Heinrich von Kleist
Erscheinungsjahr: 25. März bis 5. April 1811 in Der Freimüthige
Sprecher/in: Elmar Nettekoven
ca. 105 Min., ungekürzt
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"Gustav legte die Hände vor sein Gesicht. Oh! rief er, ohne aufzusehen, und meinte, die Erde versänke unter seinen Füßen: ist das, was ihr mir sagt, wahr? Er legte seine Arme um ihren Leib und sah ihr mit jammervoll zerrissenem Herzen ins Gesicht. »Ach«, rief Toni, und dies waren ihre letzten Worte: »du hättest mir nicht mißtrauen sollen!«"
Vor dem Hintergrund des vielleicht einzigen erfolgreichen Sklavenaufstands der Weltgeschichte, der mit der Proklamation des „Erster Freier Negerstaat“ Haiti durch General Dessalines am 1. Januar 1804 endet, spielt die Liebesgeschichte zwischen dem Schweizer Gustav und der Mestizin Toni. Es ist eine Liebesgeschichte voll Leidenschaft, Vorurteilen, Mißtrauen und Vertrauen. Befremdet heute gelegentlich die Verwendung von Ausdrücken wie Neger, Mestize Bastard etc. in der Sprache Kleist, so aufgeklärt, aktuell und klug bleibt Kleists Betrachtung dieser unerfüllten Verlobung Gustavs und Tonis.
- Das Hörbuch enthält den ungekürzten Text mit Worterklärungen als computerlesbare PDF-Datei (HörGut!-Features ).
- € 1,99 >ePub eBook< >Kindle eBook<
- ISBN 978-3-938230-32-9 HK 32
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Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden
Autor: Heinrich von Kleist
Erscheinungsjahr: postum 1878 veröffentlicht
Sprecher/in: Elmar Nettekoven
ca. 21 Min., ungekürzt
€ 1,95 >Download<
Den Aufsatz "Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden" gehört zu den philosophischen Schriften Kleist und wurde von ihm unter dem Einfluss Kants geschrieben. Dessen ungeachtet liest sich der Aufsatz höchst unterhaltsam besonders wieder heute in einer Zeit der political correctness, die häufig nicht mehr als Denkfaulheit ist.
Kleist plädiert für die lebendige, offene Rede, die häufig viel klarer und dann auch bedeutungsvoller und leidenschaftlicher ist, als zuvor mühsam im Hinterzimmer zusammengedachtes.
Die schöne Lesung stammt von Elmar Nettekoven, der im HörGut! Verlag schon mehrere Kleisterzählungen aufgenommen hat.
- Das Hörbuch enthält den ungekürzten Text mit Worterklärungen als computerlesbare PDF-Datei (HörGut!-Features ).
- ISBN 978-3-938230-26-8
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- € 2,99 iPhone/iPad App (über iTunes)
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Der Sandmann
Autor: E.T.A. Hoffmann
Erscheinungsjahr: 1816
Sprecherin: Kaja Sesterhenn
ca. 100 Min., ungekürzt
€ 5,95 >Download<
„Der Sandmann“, das erste Werk aus Hoffmanns Zyklus der „Nachtstücke“ (1816/1817), erzählt wie der Student Nathanael unaufhaltsam dem Wahnsinn verfällt.
Der Leidensweg des jungen Mannes beginnt mit dem Erscheinen des Wetterglashändlers Coppola, der in ihm schreckliche Erinnerungen an seine Kindheit wachruft. Denn Coppola sieht genauso aus wie der unheimliche Advokat Coppelius! Dieser hatte mit seinem Vater alchemistische Versuche durchgeführt bis der geliebte Vater bei einem der Versuche tödlich verunglückte.
Oder ist Coppola etwa der Missetäter selbst? Und was hat es mit den neuen Nachbarn auf sich, mit Herrn Spalanzani und seiner Tochter, der schönen und zugleich unmenschlichen Olimpia? Sein und Schein verschwimmen zusehends und Nathanel verstrickt sich zunehmend in einem unentwirrbaren Gewirr aus Fragen und Gefühlen. Immer mehr entfremdet er sich von seiner Verlobten Clara und seinem treuen Freund Lothar und verliert so den letzten Bezug zur Realität.
- Das Hörbuch enthält den ungekürzten Text samt Worterklärungen als computerlesbare PDF-Datei (HörGut!-Features ).
- ISBN 978-3-938230-30-5 HK 31
- € 1,99 >Kindle eBook<
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Mehr von E. T. A. Hoffmann im HörGut! Verlag:
Weitere Informationen finden Sie unter:
Aufsätze zu diversen Themen und Motiven des Werks (Sammlung eines Deutsch-Grundkurses)
Der Verbrecher aus verlorener Ehre
von Friedrich Schiller
Sprecher: Stephan Schwartz
60 Min., ungekürzt / 1 Audio-CD, Kartonstecktasche
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"Der Verbrecher aus verlorener Ehre" ist wohl die bedeutendste unter den frühen Erzählungen Friedrich Schillers. Er kannte die Geschichte vom Sonnenwirt durch seinen Lehrer Jakob Friedrich Abel, dessen Vater als Vaihinger Amtmann den Sonnenwirt festgenommen hatte. In dieser überraschend aktuellen und modernen Geschichte will Schiller den Sonnenwirt weder heroisieren noch verurteilen, sondern ihn aus Anlage und äußeren Umständen, aus Charakter und Situation erklären.
- Das Hörbuch enthält den ungekürzten Text samt Worterklärungen als computerlesbare PDF-Datei (HörGut!-Features ).
- Leseprobe: "Der Verbrecher aus verlorener Ehre"
- ISBN 978-3-938230-03-9 HK4
- € 1,49 >Kindle eBook<
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Weitere Informationen finden Sie unter:
- Projekt Gutenberg : Schillers Werke online
- Hamburger Bildungsserver : Umfassende Linkliste rund um Schiller
- Westfälische Wilhelmsuniversität : Thesenpapier (v.a. zur Erzählperspektive)
Die Nase (Nos)
von Nikolai Gogol
Sprecher: Kaja Sesterhenn
ca. 75 Min., ungekürzt
€ 4,95 >Download<
"Er steckte die Finger hinein und zog – eine Nase heraus! ... Da ließ Iwan Jakowlewitsch die Hände sinken, begann sich die Augen zu reiben und zu tasten: Eine Nase, wirklich eine Nase! und noch obendrein schien es die Nase eines Bekannten zu sein. Entsetzen malte sich auf Iwans Gesicht, aber dieses Entsetzen war noch nichts gegen den Abscheu, der sich seiner Gattin bemächtigte."
Die Novelle »Die Nase« (1836) gehört zu den schon fast surrealistischen »Petersburger Novellen«, die vor dem Hintergrund der Großstadt gesellschaftlicher Missstände und menschliches Fehlverhalten zeigen.
Wie kaum ein anderer Schriftsteller zeigt Gogol den Widerspruch zwischen Schein und Sein und die Flucht aus der quälenden Wirklichkeit in die fixe Idee auf. Entsprechend neigt er zu Übersteigerung und drastischen Kontrasten, lässt Pathos in Banalität umschlagen und eine Fülle realistischer Details ins Fantastische und Groteske wuchern.
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Das Hörbuch enthält den ungekürzten Text mit Worterklärungen als computerlesbare PDF-Datei (HörGut!-Features ).
- ISBN 978-3-938230-29-9 HK 30
Weiterführende Informationen finden Sie unter: